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Bright Eyes - October 2005

Interview with Flake

RAMMSTEIN sind anno 2005 die einzigen Weltstars aus deutschen Landen, die rund um den Globus die größten Stadien zu füllen vermögen. Mit ihren exzessiven Shows, den kunstvollen Lyrics und den für sie so typischen Stakkato-lastigen Riffs, die über die letzten 10 Jahre zum absoluten Trademark avanciert sind, wissen die 6 Berliner/Schweriner die seichte Pop und Glitterwelt zu provozieren.
Gerade einmal 12 Monate ist es her, dass RAMMSTEIN auf eine große "Reise, Reise" gegangen sind. Das Album wurde in Kombination mit der anschließenden Tour zu einem Triumphzug, was RAMMSTEIN aber nicht abhält, jetzt gleich ein weiteres Album an den Start zu schicken. Mit "Rosenrot" kommt ähnlich wie am Anfang ihrer Karriere - 1996/97 nach "Herzeleid", "Sehnsucht" - in die Plattenläden.
Im edlen Berliner Hyatt Hotel am Potsdamer Platz stand mir Keyboarder Flake bereitwillig Rede und Antwort.

Am Anfang wollte ich von Flake wissen, warum RAMMSTEIN alles andere als ein "One-Hit-Wonder" sind und worin der immense Erfolg seinen Ursprung gefunden hat, bzw. woraus er seine Lebenskraft zieht?
Flake startete seine Ausführungen wie folgt: "Wir sind eine organisch gewachsene Band, die sich getroffen hat, und eine bestimmte Art von Musik machen wollte. Das ist schon einmal eine gute Basis für eine bestimmte Qualität. Wir sind eine Band, der das musikalische Ergebnis ihrer Musik sehr wichtig ist. Wir kümmern uns sehr darum und leiden mit, wenn etwas scheiße klingt. Ich ärgere mich noch zwei Jahre später darüber, wenn etwas meiner Meinung nach in einem Stück nicht stimmt. Außerdem sind wir authentisch. Das Publikum merkt, dass wir nicht so tun als ob, sondern, dass wir wirklich das machen wollen was wir sowohl auf der Bühne als auch auf unseren Platten abliefern. Zudem werden wir nicht von irgendjemandem gesteuert oder machen Dinge, die wir nicht für richtig halten. Wir machen unsere Musik also aus freiem Willen."

Spiegeln die Trademarks, die RAMMSTEIN ausmachen, euch selbst wider?
Das ist sehr wichtig für uns."

Wie entwickelt sich der von euch ureigen geprägte Stil von RAMMSTEIN über die Jahre weiter ohne sich abzunutzen? Ist es auch hier das organische Wachstum, was du im Hinblick auf die Entwicklung der Band angesprochen hast? "Wir haben festgestellt, dass unsere Platten rockiger werden und etwas "schräger". Wenn du die neue Platte "Rosenrot" gehört hast, wirst du festgestellt haben, dass es nicht immer 4 Takte sind oder 8, sondern dass das rhythmische oder strukturelle Gefüge oft verändert wird und dass wir viele Stellen auch offener halten als früher. Mir persönlich gefällt diese Entwicklung sehr gut, man hat sich ein bisschen auch von der stampfenden Maschine der ersten drei Platten gelöst. Das war natürlich härter, weil es kompromissloser war. Manche Leute sehen darin eine Gefahr. Es gibt sicherlich auch RAMMSTEIN-Fans die es nicht gut finden, was wir jetzt machen. Mich befriedigt das, was wir jetzt machen, mehr als immer auch die 2 und die 4 zu kloppen."

Da wären wir gleich beim neuen Album "Rosenrot" angekommen. Mein erster Eindruck des Albums ging sofort in eine Richtung: Ruhiger und weniger provokant als alle anderen Alben von RAMMSTEIN.
"Na ja, es gab nun wirklich nicht mehr allzu viel was man auf das Tablett bringen konnte. Für RAMMSTEIN-Fans, Jugendliche und Eingeweihte mag das wirklich so erscheinen, doch für andere Menschen oder einen Bayern bleiben RAMMSTEIN doch noch immer das Urböse."

Eine kleine Anmerkung. Man lasse sich die Einordnung der Wahrnehmung einzelner Gruppen doch einmal auf der Zunge zergehen. Da haben wir dann doch gleich wieder die typische RAMMSTEIN-Provokation, oder Herr Stoiber?
"Selbst unsere neuen Songs bewegen Menschen dazu zu sagen, dass der Teufel kommt. Wir sind in uns selbst schon abgebrüht gegenüber der Kritik."

Das einzig Provokante auf dem Album ist der "Schwimmbad-Spanner-Text" von "Feuer und Wasser", alles andere ist eher "normal" gehalten, wenn man es in Verhältnis zu "Bück dich" oder dem Cover von "Mutter" setzt. Natürlich interessiert es wie Till dazu kommt, aus der Sicht eines Schwimmers den Intimbereich einer Frau zu besingen.
"In dem Fall ist es ziemlich klar. Till war ja Schwimmer und hat es bis zum Vize-Europameister geschafft. Er hat entsprechend viel Zeit im Schwimmbad zugebracht. Dabei wird er auch nachgedacht haben und das ist dabei rausgekommen!"

Neben dem musikalischen Erfolg der Band fasziniert mich mindestens genauso der wirtschaftliche Erfolg der Band. RAMMSTEIN stehen neben den musikalischen Trademarks eben auch als Wirtschaftsunternehmen da, wobei ich mir auch gleich den Widerspruch "Kunst vs. Kommerz" im Kopf zurecht lege. Wie geht eine Band damit um. Man sagt ja im Allgemeinen, dass Künstler schlechte Kaufleute seien.
"Wir selber beschäftigen uns nicht mit der finanziellen Seite, und zwar überhaupt nicht. Das würde uns einfach nur vom Musikmachen ablenken. Ich persönlich möchte mich darüber hinaus auch gar nicht mit wirtschaftlichen Problemen beschäftigen müssen. Das liegt mir nicht, es widerstrebt mir sogar. Wir haben natürlich in Form unseres Managements vertraute Personen, die uns weitestgehend davon fernhalten, damit wir den Kopf freihaben. Das bedingt natürlich ein sehr tiefgehendes Vertrauen, was aber auf Grund der langen Zusammenarbeit, ohne Frage da ist. Unseren Manager kennen wir schon aus der Zeit vor RAMMSTEIN. Er ist für uns wie ein Bandmitglied, der das Instrument des Managements spielt."

Flakes Erscheinungsbild während des Interviews unterscheidet sich deutlich vom martialischen Auftreten im Rahmen einer Show. In Sachen Styling ganz locker gekleidet, vom Wesen ruhig, verbindlich und sehr nett, machte er den Eindruck, dass ihm Geld relativ wenig bedeute. Meine Frage ging in die Richtung, dass Geld ein Mittel zum Zweck der Freiheit sei.
"Nee, ganz im Ernst. Geld bedeutet sicher keine zusätzliche Freiheit. Man kann schlichtweg auch ohne Geld machen was man will. Ich wundere mich immer wieder über Leute, die permanent etwas vor sich her schieben und sagen "ich würde ja so gern nach Amerika fahren, aber ich habe kein Geld". Wenn sie dann Geld haben, finden sie einen anderen Grund, nicht zu fahren. Letztendlich wollten sie gar nicht nach Amerika fahren. Viele Leute sagen auch sie haben keine Zeit. Dann frage ich sie immer: "Aber zum Fernsehen hast Du Zeit?!" Bei uns war es so, dass wir ja schon im Osten Musik gemacht haben. Wir hatten sehr wenig Geld, aber trotzdem haben wir stets darauf geachtet, dass wir uns unsere Wünsche erfüllen. Wenn man wartet, bis man Geld hat, dann ist es zu spät. In meiner Jugend fand ich amerikanische Straßenkreuzer toll. Gleich nach der Wende musste ich unbedingt einen haben. Also habe ich all meine Ersparnisse zusammengekratzt, habe mir Geld von meinen Eltern geborgt und mir einen Schlitten für 3.000 DM gekauft. Ich habe ihn sofort genommen, wobei der Wagen nur 300 DM wert war. Das Geld fehlte mir dann an einer anderen Stelle, aber ich habe das Ding durchgezogen. Ich hatte meinen Ami und das war gut so. Um zurück auf deine Frage zu kommen, in meinem Leben hat sich also eigentlich nicht viel geändert. Es war mir immer wichtig, das zu machen, was ich wollte. Wenn es auf dem direkten Weg nicht geht, muss man einen anderen Weg finden und andere Sachen waren mir sowieso nie wichtig."

Auf die Tatsache angesprochen, dass RAMMSTEIN Weltstars seien, aber auf der anderen Seite sehr abgeschottet agieren und gar nicht wirklich in einen Star-/Fan-Kontakt kommen, sei es bei Konzerten oder im Boulevard & Glamour, antwortete Flake wie folgt.
"Das gehört in den Bereich, den ich eben angesprochen habe. Das kann man sich auch nicht für Geld kaufen. Wenn man sich andere Künstler anschaut, die mit ihren Bodyguards durch die Stadt hüppeln, die können einem nur Leid tun. Ich habe es bei Fred Durst von Limp Bizkit in Australien gesehen. Er hat sich fürchterlich aufgeregt, als er in einem Plattenladen war und ihn die Leute angesprochen haben. Man könne nirgends privat sein, es wäre so schrecklich berühmt zu sein. Dazu frage ich mich dann nur wie bekloppt und blöd man sein kann, sich eine rote Pudelmütze aufzusetzen, die jedem auffällt und 8 Bodyguards um sich rumstehen zu haben. Wenn ich einen Typen mit roter Pudelmütze mit 8 Bodyguards sehe, gucke ich da auch hin. Irgendwie ist das dann seine eigene Wahl. Wenn man sich einigermaßen normal bewegt, kann man auch ganz friedlich leben."

Auch die Presse hat es wirklich nicht leicht an die Band ranzukommen, wenn es um Interviews angeht... ".. da vertrauen wir dem Management, dass wir genug und den richtigen Publikationen Interviews geben. Für meinen Geschmack sagen wir schon eine Menge. Es macht so jeder seinen Job, sowohl Presse als auch wir."
Ich glaube nicht an die These "das Glück ist mit den Doofen", sondern gehe davon aus, dass Erfolg immer mit einer Portion Cleverness bzw. Intelligenz einhergeht. Bei RAMMSTEIN wirkt alles sehr durchdacht. Das Image, der schon angesprochene wirtschaftliche Weg, die Bühnenshows und last but not least die Lyrics der Band. Sind bei RAMMSTEIN nur Schlauköpfe am Werk?
"Nein, überhaupt nicht! Viel Staat kannst du mit uns nicht machen! Wir denken eher mit dem Herzen."

Aber gerade die metaphorischen und doppeldeutigen Texte von Till erreichen ein gewisses Niveau, bei dem meiner Meinung nach die Gefahr besteht, dass nicht jeder die Zusammenhänge erkennt geschweige denn versteht. "Ja, das stimmt. Aber das ist auch normal."

Was ist RAMMSTEIN live on Stage? Ist es Musical, Performance oder ein Metal-Konzert?
"Ich nenne es Schmierentheater. Mit einem gewissen Abstand betrachtet, ist es doch ziemlich merkwürdig, was wir so machen. Uns fällt es manchmal nicht so auf, weil wir es jeden Abend tun. Aber es gibt Momente, in denen wir uns anschauen und fragen, "Was machen wir hier eigentlich???". Die Sache hat sich vom Ursprung der Rockband doch schon streckenweise ziemlich entfernt."

Es gibt ja auch keine direkte Interaktion mit dem Publikum...
".. das ist etwas, was wir als total unangenehm empfunden haben, wenn wir Bands gehört haben, die ihrem Publikum stets erklärt haben "nun kommt Lied xy von Platte z". Das braucht kein Mensch. Auch das "Dankeschön" und "Ihr seid ein großartiges Publikum" halte ich für völlig verlogen. Man schmiert sich bei den Leuten auf schnödeste Art und Weise ein, das finde ich komplett unwürdig. Manche Konzerte wurden mir als Zuschauer völlig verleidet, z.B. Philip Boa keuchte mit erstickter Stimme: "Ich bin völlig fertig, ich kann nicht mehr", usw. Wen interessiert denn das? Mit unserer Musik finden wir doch schon den Kontakt zum Publikum. Das spricht schon für sich, oder nicht?"

Um auf das neue Album "Rosenrot" zurückzukommen, wollte ich von Flake wissen, ob das großes blaue Schiff im Halteverbot stünde und von zwei kleinen Politessen gerade aufgeschrieben würde?
"Die beiden Männer sind natürlich wir, die kleine Band!"

...zu Zweit?
"Ja wir sind ja immer zu Zweit für Promo und Interviews unterwegs. Paul und ich reisen also mit dem Nordschiff! Generell lieben wir Schiffe, deshalb das Schiff auf dem Cover. Auf unserer ersten Tour hatten wir ein Bühnenbild, auf dem eine Art Dampfer dargestellt war. Wir wollten auch immer mal als Matrosen auf die Bühne gehen, jeder sollte seine Funktion haben, der Smutje, etc. außerdem hätten die Kostüme etwas Uniformes, was wir ja sehr mögen."

Das aktuelle Cover ist in Japan bereits für "Reise, Reise" verwendet worden.
"Ursprünglich hatten wir das Cover auch in der Auswahl zu "Reise, Reise", es waren zig Entwürfe, erst auf dem Tisch, dann auf dem Fußboden, weil der Platz nicht mehr reichte. Da war schon ein Schiff dabei, wir konnten uns nur nicht auf irgendetwas einigen. Viele fanden es thematisch sehr stimmig und irgendwie blieb es im Hinterkopf immer mein Lieblingsmotiv. Der Flugschreiber, der letztendlich das Rennen gemacht hat, passte gut zu "Dalai Lama" in Sachen Absturz. Die Japaner haben von sich aus gesagt, dass sie so etwas nicht in die Regale stellen könnten, weil das Artwork in Japan nicht funktionieren würde. Also haben wir ihnen einfach das andere Cover gegeben, weil wir damit sehr gut leben konnten.

Die neue Scheibe sollte auch nicht "Rosenrot" heißen, sondern ursprünglich "Reise, Vol. 2". aber das ging u.a. aus technischen Gründen nicht, ganz blöde Gründe irgendwie, weil die Orderlisten alphabethisch geordnet sind und der Titel nicht hätte gefunden werden können, bzw. verwechselt worden wäre mit "Reise, Reise"."

Ich hatte das Gefühl, dass die Song aus mehreren Albengenerationen stammen, liege ich da richtig?
"Ja, das stimmt, z.B. "Rosenrot" oder "Mann gegen Mann" sind schon älter, wobei es aber keine Restverwertung ist, sondern die Songs inhaltlich einfach nicht auf "Mutter" bzw. "Reise, Reise" gepasst haben."

Des Weiteren ist das Album sehr Keyboard-lastig ausgefallen. Viele Passagen sind in Sachen Melodie mit Sounds, die auch bei Captain Future eingesetzt wurden, unterlegt.
"Ach Scheiße, was ist denn Captain Future noch? Ich habe Star Trek im Kopf."

Na, die Zeichentrickserie aus den Achtzigern...
"Ich bin ohne Fernsehen aufgewachsen..."

Nachdem meine Ausführungen in Sachen Sound-Imitationen nur ein verwirrtes Lächeln bei Flake hervorgerufen haben, ließen wir dieses Thema denn doch lieber aus, um schnell zu den eingesetzten Chören zu kommen.
"Die sind alle echt. Das waren alles echte Menschen, die uns im Teldec Studio, hier in Berlin besucht haben. Wir sind übrigens in Berlin ins Studio gegangen, um die Titel schnell einspielen zu können, weil Songs wie Lebensmittel sind, die werden schlecht wenn sie lange liegen, denn dann macht man viele Dinge neu und anders, weil es einem nicht mehr richtig gefällt."

Wie hat es sich denn bei "Mann gegen Mann" verhalten. Wenn der Song aus der "Mutter"-Phase stammt, ist er bestimmt komplett umarrangiert, oder?
"Nein, den haben wir fast so gelassen, wie er war. Wir haben ihn nur komplett neu aufgenommen, damit er ins Soundbild des neuen Albums passt."

Er war also gut eingeschweißt und ist frisch geblieben?
"Bei dem war es ein bisschen komisch, weil er etwas aus der Art schlägt. Musikalisch hat er uns allen gefallen, manche in der Band hatten nur Probleme mit dem Text und dachten, er sei herabwürdigend im Bezug auf schwule Männer."

Meiner Meinung nach ist der Song alles andere als herabwürdigend, weil Till sehr feinfühlig die innere Zerrissenheit eines Mannes darstellt, der in seinem tiefsten Inneren durch und durch schwul ist, es aber auf Grund von gesellschaftlichen Zwängen nicht ausleben kann. Mit anderen Worten ist "Mann gegen Mann" das am wenigsten provokante Lied aus der Feder von RAMMSTEIN.
"Das sehe ich genauso. Wer nur drüberhört und das "Schwuuuuler" wahrnimmt, kommt zu einer anderen Beurteilung. Ich finde das Lied nicht im Geringsten herabwürdigend, genauso sehen es übrigens schwule Freunde, denen wir das Lied vorher vorgespielt haben. Die wollten es eher noch extremer hören."

"Benzin" ist die erste Auskopplung. Ich finde das Lied eher ein bisschen durchschnittlich...
"... da muss ich dir für meine Seite Recht geben! Das Cover ist auch nicht so mein Geschmack, es regt aber zum Nachdenken an", nimmt er es sportlich.

Als Metaller musste ich zum Schluss Flake als Keyboarder auf den einen oder anderen Blastpart von Schlagzeuger Schneider fragen.
"Da war nichts geplant, es hat sich, wie so oft organisch ergeben und ist so passiert. Mir gefällt das Drumming auf dem Album übrigens sehr gut!"

Da meine Interviewzeit abgelaufen war, blieb die ein oder andere Frage bezüglich "Rosenrot" noch offen, aber überzeugt euch doch selbst, was der fünfte "RAMMSTEIN Output zu bieten hat.
In Sachen Live-Aktivitäten müssen wir auf RAMMSTEIN im Jahr 2006 übrigens verzichten, weil man "Reise, Reise" ausgiebig betourt hat und nicht noch eine Welttour gleich im Anschluss bringen möchte. Aber RAMMSTEIN wären nicht RAMMSTEIN, wenn nicht im Jahr 2006 eine Live-DVD zu "Reise, Reise" erscheinen würde, wobei das eine reine Vermutung von meiner Seite ist.



© 2005 René Otto

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